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MdE - Minderung der Erwerbsfähigkeit
Begutachtung in Deutschland seit 1871 – und zukünftig?

Erleidet jemand, der in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert ist, infolge eines Arbeitsunfalls, eines Wegeunfalls oder einer Berufskrankheit einen vollständigen Verlust der Erwerbsfähigkeit, so erhält er eine Verletztenrente in Höhe von zwei Dritteln des Jahresarbeitsverdienstes. Dies ist die sog. Vollrente. Bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit wird Teilrente geleistet; sie wird in Höhe des Vomhundertsatzes der Vollrente geleistet, der dem Grad der Minderung der Erwerbsfähigkeit entspricht.

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Ratgeber Domain-Namen

Bis in den frühen Zeit des Internet die Frage aufkam, wie man am besten und praktischsten eine eindeutige Identifizierung von Rechnern bewirken könne, ahnte noch niemand, welche Wellen damit ausgelöst wurden. Mit der Einführung des Domain-Name-Systems wurde es möglich, daß sich Domain-Grabber eine Kennung registrieren ließen, die Namensbestandteile berühmter Marken enthielten (z. B. http://www.cocacola.com). Die Markenrechtsinhaber setzten sich natürlich gegen diese Praxis zur Wehr. Inzwischen gibt es hunderte von Urteilen zu den verschiedensten Varianten des Domainhandels. Allerdings fehlt noch ein Buch, in dem die wesentlichen Leitlinien des Domainrechts zusammengefaßt sind.

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Die strafrechtliche Aufarbeitung von DDR-Unrecht

Statt einer revolutionären Abrechnung mit dem DDR-Unrecht wurde als Folge der friedlichen Revolution in über 60.000 Ermittlungsverfahren, die sich gegen ungefähr 100.000 Beschuldigte gerichtet haben dürften, in wenigen Jahren eine strafrechtliche Aufarbeitung dessen versucht, was in 40 Jahren an Unrecht geschehen war. In einer Fülle von Publikation wurde dieser Aufarbeitungsprozeß analysiert, eingeordnet und bewertet. Zumeist handelt es sich jedoch um thematisch begrenzte Studien. Mit der vorliegenden Arbeit, in der wesentliche Ergebnisse der ersten Projektphase eines von der VW-Stiftung geförderten Projekts 'Strafjustiz und DDR-Vergangenheit' vorgelegt werden, wird eine beeindruckende Gesamtschau der einschlägigen Strafverfahren präsentiert.

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Europäisches Obligationenrecht

Bei aller Nationalstaatlichkeit wagen immer mehr Juristen den Blick über den Grenzzaun. Die Globalisierung von Wirtschaft und Kultur macht es notwendig, auch in der Jurisprudenz die gemeinsamen Quellen etwa für das europäische Recht wieder zu entdecken. Ausgangspunkt waren und sind die berühmten Abhandlungen von Reinhard Zimmermann, die europaweit zu einer Welle neuer Lehrbücher zum europäischen Zivilrecht geführt haben. In dieser Lektion reiht sich nun auch Filippo Ranieri (Universität Saarbrücken) ein. Sein neues Lehr- und Textbuch zum europäischen Schuldrecht wurde von einer Juristen-Jury zu einem der lesenswertesten Bücher des Jahres 2000 erklärt.

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Wirtschaftskriminalität im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung

Die Arbeit lag im Wintersemester 1998 / 99 der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg als Dissertation vor. Rechtsprechung, Literatur und Gesetzesänderungen sind bis April 1999 berücksichtigt.
Die im Zuge der Wiedervereinigung erfolgende Umgestaltung der Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung im Gebiet der ehemaligen DDR bot zahlreiche Anknüpfungspunkte für Wirtschaftsstraftaten, die unter dem Oberbegriff der sog. 'Vereinigungskriminalität' zusammengefaßt werden. Grundlegende empirische Untersuchungen zur vereinigungsbedingten Wirtschaftskriminalität fehlen.

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Arbeitsrechts-Handbuch

Es handelt sich seit Jahren um das zentrale Standardwerk unter den Arbeitsrechts-Handbüchern. Viele Praktiker und Wissenschaftler haben es sich angewöhnt, bei arbeitsrechtlichen Fragen zunächst hier nachzusehen und sich - je nach Bedarf - einen ersten Überblick zu verschaffen oder eine praxisorientierte Klärung. Wohl niemand ist dabei enttäuscht worden. Das Buch kann nach wie vor ohne jede Einschränkung empfohlen werden. Der Rezensent hat einige Mühe darauf verwandt, zu versuchen, eine nennenswerte arbeitsrechtliche Frage zu aufzufinden, welche nicht adäquat oder an einer allzu überraschenden Stelle abgehandelt wird - letztlich ohne Erfolg.

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AGB-Gesetz. Kommentar ...

Erst drei Jahre ist es her, daß die Vorauflage des renomierten Standardwerks von Ulmer / Brandner / Hensen erschienen ist. Daher könnte man sich die Frage stellen, wieso sich eine Neuauflage des Werkes lohnt und eine Besprechung hierzu verdienstvoll ist. Die Notwendigkeit ergibt sich aus zahlreichen Rechtsänderungen.

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Strafprozeßrecht

Den vorhandenen, gut eingeführten Lehrbüchern zum Strafverfahrensrecht ein weiteres hinzufügen und am Markt durchsetzen zu wollen, muß die Zielgruppe durch Vorzüge überzeugen können. Dies ist Volk gelungen, denn schon nach kurzer Zeit - die erste Auflage erschien 1999 - wurde eine zweite Auflage notwendig.

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Arbeitsrecht in der Kirche

Es handelt sich um das Standardwerk zum Verständnis des Arbeitsrechts der evangelischen und katholischen Kirchen in Deutschland. Wer sich dafür wissenschaftlich interessiert, kommt ohne Richardis Buch nicht aus, und auch für Fragen der täglichen Praxis liefert es wichtige Erkenntnisse. Um die praktische Relevanz zu kennzeichnen, geben die Vorworte des Buches die Mitteilung, daß die Kirchen der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland seien. Denn das kirchliche Arbeitsrecht gilt nicht nur für die Arbeitnehmer der Kirchenverwaltungen, sondern gemäß der von Richardi mit der ersten Auflage des Buches mit wissenschaftlicher Vertiefung versehenen Auffassung auch für die Einrichtungen der Caritas und der Diakonie, welche zwei Drittel aller abhängig Beschäftigten der freien Wohlfahrtspflege beschäftigen.

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Die gesetzliche Regelung der aktiven ärztlichen Sterbehilfe des Königreichs der Niederlande ...

Die Vorschrift, wonach in den Niederlanden Sterbehilfe neuerdings unter gewissen Voraussetzungen als erlaubt angesehen wird, war Gegenstand von Erörterungen in den deutschen Zeitungen und anderen Medien. Nicht nur in den Niederlanden, sondern auch in Deutschland gibt es ja eine intensive Diskussion zum weiten Feld der palliativen Medizin, des würdigen Sterbens, der Patientenverfügung und der ethischen, medizinischen und rechtlichen Fragen der Sterbehilfe. In Deutschland besteht ein besonderes Problembewußtsein dadurch, daß manche Massenmorde der Nationalsozialisten von diesen mit der Bezeichnung der Euthanasie verbrämt wurden.