Herzlich Willkommen auf der neuen Website des Wissenschaftlichen Literaturanzeigers (WLA).

Auf der Startseite sehen Sie immer die neuesten Rezensionen, den Jahrgang 2014 finden Sie komplett unter Aktueller Jahrgang und im Archiv die Rezensionen der Jahrgänge 2013 und 2012 und 2011. In den kommenden Monaten werden die älteren Jahrgänge nach und nach ins Archiv eingepflegt. 

Die neuesten Rezensionen

Bild
Kanzleisprachenforschung
Titel
Kanzleisprachenforschung
Untertitel
Ein internationales Handbuch
Kurzbeschreibung

Der deutsche Sprachraum im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit kennt keine überregionale Standardsprache wie in der Gegenwart. Doch gibt es neben den zahlreichen deutschen Dialekten so etwas wie Schreibzentren, in denen jeweils ein mehr oder weniger überregionaler Sprachgebrauch gepflegt wird. Die sprachgeschichtliche Bedeutung solcher Kanzleien ist in der germanistischen Sprachgeschichtsforschung als solche seit Langem bekannt, im Einzelnen indessen durchaus umstritten. Angesichts von etwa zwei Jahrzehnten intensiver Forschung auf diesem Gebiet setzt sich das vorliegende Handbuch zwei Ziele: Zum einen sollen „bestehende Probleme und Desiderata der aktuellen Kanzleisprachenforschung“ aufgearbeitet und zum anderen „wissenschaftstheoretische Grundlagen sowie methodische Orientierungen“ geschaffen werden (S. VII). (...)

Rezensent
Rezensent: Thorsten Roelcke
Fachbereich
Sprach- und Literaturwissenschaften
Bild
Hofmannsthals Sprachgeschichte
Titel
Hofmannsthals Sprachgeschichte
Untertitel
Linguistisch-literarische Studien zur lyrischen Stimme
Kurzbeschreibung

Tobias Heinz‘ Untersuchung vom Jahre 2009 ist ein Plädoyer für eine Germanistik, in der literatur- und sprachwissenschaftliche Erkenntnisinteressen gleichrangig nebeneinander stehen und fruchtbar aufeinander bezogen werden. Sie soll daher auch hier – zumal sie nichts von ihrer Aktualität eingebüßt hat – kurz gewürdigt werden. Die Wahl des Themas dieser Braunschweiger Dissertation muss kaum eigens begründet werden. Hugo von Hofmannsthal ist neben Fritz Mauthner und Karl Kraus eine der Schlüsselgestalten der sogenannten Sprachkrise um 1900, deren Interpretation sowohl Sprach- als auch Literaturwissenschaftler – von Peter von Polenz bis Helmuth Kiesel – wiederholt beschäftigt hat. Die „Sprachkrise“ ist, mit unterschiedlichen Akzentuierungen, ebenso Teil der Geschichte der deutschen Sprache im 19. und 20. Jahrhundert wie der Geschichte der literarischen Moderne. (...)

Rezensent
Rezensent: Jörg Riecke
Fachbereich
Sprach- und Literaturwissenschaften
Bild
Deutsche Philologie an den preussischen Universitaeten
Titel
Deutsche Philologie an den preußischen Universitäten im 19. Jahrhundert
Untertitel
Dokumente zum Institutionalisierungsprozess
Kurzbeschreibung

Uwe Meves hat eine Sammlung meist bislang unveröffentlichter fachgeschichtlicher Quellen herausgegeben, die den Institutionalisierungsprozess der Disziplin „Deutsche Philologie“ im 19. Jahrhundert dokumentieren. Dieser Prozess ist in groben Zügen bekannt, die Entwicklung des Faches steht in enger Verbindung mit der Entwicklung eines nationalstaatlichen Denkens im 19. Jahrhundert. Die von Uwe Meves vorgestellten und erschlossenen Dokumente der preußischen Universitäten machen aber deutlich, dass es sich dabei in erster Linie keineswegs um einen „nationalen Triumphzug“ gehandelt hat. „Die im Entstehen begriffene Disziplin Deutsche Philologie gewann an den Universitäten nur langsam an Boden, ihre Etablierung erstreckte sich über mehrere Jahrzehnte, nahm keinen kontinuierlichen Verlauf, stellte keinen nationalen Triumphzug dar und erfolgte an den einzelnen deutschen Universitäten wie auch in Preußen zeitlich stark versetzt“ (S. XI).

Rezensent
Rezensent: Jörg Riecke
Fachbereich
Sprach- und Literaturwissenschaften
Bild
Fahrner Werke
Titel
Rudolf Fahrner. Gesammelte Werke in zwei Bänden
Untertitel
Band 1: Dichtung und Deutung. Band 2: Erinnerungen und Dokumente.
Kurzbeschreibung

Da die bereits im Jahre 2008 erschiene Ausgabe der „Gesammelten Werke“ des Germanisten und Schriftstellers Rudolf Fahrner offensichtlich bisher noch nicht die Beachtung gefunden hat, die sie verdient, soll an dieser Stelle – kurz nach Fahrners 110. Geburtstag – noch einmal auf sie hingewiesen werden.

Da Rudolf Fahrners literarische und wissenschaftliche Texte bisher fast unzugänglich waren, schafft die Werkausgabe nun erstmals, zumindest für den Teil seiner nicht-monographischen Schriften, willkommene Abhilfe. Sie erschließt eine Persönlichkeit, die wie wenige andere Wissenschaftler in eigenen Dichtungen wie in den Deutungen Meister Eckharts, Goethes, Hölderlins, Hofmannsthals oder Stefan Georges stets von der Sprache der Kunstwerke ausgehen. Zu den „Dichtungen und Deutungen“ des ersten Bandes treten biographische „Erinnerungen“ und „Dokumente“, etwa Briefe, Auszüge aus Hochschulreden und Vorlesungen im zweiten Band der Werkausgabe. Zwar findet Rudolf Fahrner in Manfred Riedels viel beachtetem Buch „Geheimes Deutschland. Stefan George und die Brüder Stauffenberg“ vom Jahre 2006 an einigen Stellen Erwähnung. Und auch in Herbert Ammons Besprechung, „Vom Geist Georges zur Tat Stauffenbergs – Manfred Riedels Rettung des Reiches“ (http://www.iablis.de/iablis_t/2007/ammonrez07.html) spielt Fahrner eine gewisse Rolle: „In der Art und Weise, wie er [Riedel] jegliche Kritik an George abweist, die edle Geisteswelt des »Meisters« vom »Proto-Nazismus« der Münchner »Kosmiker« um Alfred Schuler und Ludwig Klages – denen George und Karl Wolfskehl zugehört hatten – scheidet, macht es sich Riedel zu leicht. (...)

Rezensent
Rezensent: Jörg Riecke
Fachbereich
Sprach- und Literaturwissenschaften
Bild
Germanoslavica
Titel
Peter Härtling. Germanoslavica
Untertitel
Zeitschrift für germano-slawische Studien. Heft 2/2012 (23. Jahrgang)
Kurzbeschreibung

Nach dem Mühlberger–Heft von 2009 erscheint nun eine weitere monothematische Ausgabe der Germanioslavica, dem aus Chemnitz stammenden, in Mörfelden lebenden Peter Härtling gewidmet. Sowohl für polythematische Hefte als auch für solche, die das Schaffen nur eines Autors beleuchten, lassen sich Argumente finden. Wenn die Redaktion sich für ein „Sowohl-als-Auch“ bei Präferenz der „bunten“ Hefte entscheidet, ist das sicherlich ein vernünftiger Kompromiss. Die acht Aufsätze sind aus Vorträgen eines internationalen Symposiums in Göteborg 2011 entstanden, das die dortige Universität und das Slawische Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik gemeinsam ausgerichtet haben. Sie berühren unterschiedliche, bei weitem aber nicht alle Aspekte von Härtlings Œuvre.

Rezensent
Rezensent: Elke Mehnert
Fachbereich
Sprach- und Literaturwissenschaften
Bild
Wer einmal gestorben ist
Titel
‚Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh‘.
Untertitel
Eine Überlebensgeschichte
Kurzbeschreibung

Wieder einmal hat der Autor auf seine Bestimmung reagiert und in einem zweiwöchigen Interview Antwort gegeben auf Erlebnisse in Österreich und Konzentrationslagern, so wie er auf seine damalige Bestimmung reagiert hatte, nur mehr eine „erniedrigende Haft und nicht lange überleben“ (123) zu sollen. Das erzählte Ergebnis macht die exorbitante Stärke von Schwächen, vor allem jene nicht nein sagen zu können (etwa Verlockungen von Frauen und Moden, gleichfalls bei Hilfeersuchen anderer; Feingold wurde der Vorsitzende der Isrealitischen Kultusgemeinschaft Salzburgs) offenkundig, gegenüber einer Herrschaft die ja zu sagen verstand nur in vernichtender Verneinung: Auf Feingold wirkte die permanente Existenzbedrohung als Elixier zu überleben.

Rezensent
Rezensent: Peter R. König
Fachbereich
Geschichtswissenschaften
Bild
Mein liebes Ilsekind
Titel
«Mein liebes Ilsekind» Mit dem Kindertransport nach Schweden — Briefe an eine gerettete Tochter.
Untertitel
Kurzbeschreibung

„Hier will ich Dir nur hauptsächlich das schreiben, was ich Dir sonst nicht schreiben kann“ (S. 120) — so Gertrud Reifeisen in einem ihrer Briefe an ihre Tochter Ilse, die im Dezember 1939 im Alter von 13 Jahren mit einem Kindertransport nach Schweden emigriert. Und tatsächlich spielt das Schreiben in der von Elisabeth Cosanne-Schulte-Huxel editierten Ausgabe eine zentrale Rolle: nicht nur als Versuch, der geographischen Distanz ein Stück Intimität entgegenzusetzen und das Trauma der Trennung erzählerisch zu verarbeiten. Gleichzeitig sind die Briefe auch ein wichtiges Zeugnis des wachsenden Antisemitismus im NS-Regime, in dem das Schicksal der Familie Reifeisen stellvertretend für das vieler Verfolgter und Ermordeter steht.

Rezensent
Rezensent: Lisa Beckmann
Fachbereich
Geschichtswissenschaften
Bild
Das Leichenhaus der Buecher
Titel
„Das Leichenhaus der Bücher“. Kulturrestitution und jüdisches Geschichtsdenken nach 1945
Untertitel
Schriften des Simon-Dubnow-Instituts Band 19. Hg. von Dan Diner.
Kurzbeschreibung

Das Thema Raubgut und Restitution der durch die Nationalsozialisten verschleppten jüdischen Kulturgüter hat durch den medial vielbeachteten Fall ‚Gurlitt’ in den letzten Monaten neue Aktualität erhalten. An diesem – in der Wohnung Cornelius Gurlitts wurde eine große Sammlung sogenannter Raubkunst gefunden – wird auch deutlich, wie weit dieses Angelegenheit noch bis in die Gegenwart reicht und wie komplex die damit verbundenen Rechtsfragen sind.

Erste Restitutionsbemühungen von geraubten Büchern und kulturellen Gegenständen begannen bereits während des Krieges und in großem Umfang unmittelbar nach Kriegsende. (...)

Rezensent
Rezensent: Charlotte Kitzinger
Fachbereich
Geschichtswissenschaften
Bild
Versunkene Antike – Faszination Unterwasserarchaeologie
Titel
Versunkene Antike – Faszination Unterwasserarchäologie
Untertitel
Kurzbeschreibung

Der Bereich der Unterwasserarchäologie wurde in den letzten Jahren immer populärer und zieht nicht nur das Interesse von Tauchern und Archäologen auf sich. Tusa möchte nun mit seinen reich bebilderten Band die Faszination Unterwasserarchäologie den Menschen näher bringen. Der Titel ist prägnant und kurz, jedoch geht man beim Lesen davon aus, dass hier antike Schiffwracks aus dem ganzen Mittelmeerraum behandelt werden. Der Autor behandelt aber nur die Wracks, die rund um Sizilien zu finden sind. Diese beschreibt er teils sehr ausführlich und gibt auch Tipps für Tauchgänge. (...)

Rezensent
Rezensent: Tamara Barnusch
Fachbereich
Altertumswissenschaften
Bild
Wie der gordische Knoten geloest wurde
Titel
Wie der gordische Knoten gelöst wurde
Untertitel
Anekdoten der Weltgeschichte historisch erklärt
Kurzbeschreibung

Der sperrige Untertitel, der dem Buch mehr fachliche Schwere beschert, als in ihm zu finden ist, steht im völligen Gegensatz zur literarischen Leichtigkeit, die mit viel Sachkompetenz in diesem Buch kombiniert worden ist. 27 pointierte Aussagen, schriftliche Überlieferungen oder auch Bilder bilden jeweils den Kern erläuternder Geschichten um die scherzhaft gemeinten oder gemachten Überlieferungen bedeutender Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Dieser Essaysammlung hat der Herausgeber Matthias Steinbach ein kurze, prägnante Einführung über Anekdoten, ihre Zielsetzung und ihre Wirkung vorangestellt. Explizit stellt er hier vorliegende Textsammlung verschiedener Autoren in die Tradition Stefan Zweigs, der in seinen "Sternstunden der Menschheit" epochale Ereignisse auf ein Datum, gar auf eine einzige Stunde reduzierte. Steinbach ersetzt die zeitliche Ebene Zweigs durch historische Pointen. (...)

Rezensent
Rezensent: Orell Witthuhn
Fachbereich
Altertumswissenschaften
Bild
Wuesten natuerlicher und kultureller Wandel
Titel
Wüsten – natürlicher und kultureller Wandel in Raum und Zeit.
Untertitel
Leopoldina-Meeting. Veranstaltet von der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde zu Stuttgart e. V. am 2. und 3. Mai 2008 in Stuttgart.
Kurzbeschreibung

Wüsten sind in der heutigen Moderne ein vielfach gebrauchtes Synonym für Lebensfeindlichkeit und Tod. Der koptische Mönch etwa verlässt den religiösen Texten zufolge die Sicherheit des fruchtbaren Nilstreifens Ägyptens, der ihm Nahrung und kulturellen Zusammenhalt garantiert, und er liefert sich in der angrenzenden Sandwüste der Wohlfahrt durch Gott aus. Ebenso lebensbedrohlich ist der Auszug der Israeliten aus Ägypten (Gen 15,22-26), die in der Wüste Schur drei Tage lang kein Trinkwasser finden können. (...)

Rezensent
Rezensent: Orell Witthuhn
Fachbereich
Altertumswissenschaften
Bild
Das Forum Romanum
Titel
Das Forum Romanum. Spiegel der Stadtgeschichte des antiken Rom.
Untertitel
Kurzbeschreibung

Die meisten Besucher werden verwirrt sein, wenn sie heute das römische Forum zum ersten Mal besuchen. Es ist einer der Orte, an dem sich antike Geschichte konzentriert und deren Zeugnisse unmittelbar in die Gegenwart hineinreichen. Der Anfang römischer Stadtgeschichte ist an diesem Ort ebenso gut belegt wie deren Ende, ein Zeitfenster also, das das 10. Jahrhundert v. Chr. und das 7. Jahrhundert n. Chr. umfasst. Die Ebene zwischen den Hügeln – Kapitol im Westen, Palatin und Velia um Süden, Quirinal und Viminal im Norden – misst heute von West nach Ost im Kernbereich an die 1000 Meter, auf der sich an die 50 Baureste von Tempeln, Basiliken, Portiken und Bögen drängen. Unverbunden stehen sie neben-, über und untereinander, entsprechend ihrer Erbauungszeit mal höher, mal tiefer im Boden erhalten. (...)

Rezensent
Rezensent: Orell Witthuhn
Fachbereich
Altertumswissenschaften
Bild
Jesus von Nazaret. Eine Ortsbegehung.JPG
Titel
Jesus von Nazareth
Untertitel
Eine Ortsbegehung
Kurzbeschreibung

Mit diesem Werk legt die Autorin einen interessanten Versuch vor: Einerseits finden sich – zumindest andeutungsweise – einschränkende oder relativierende Aussagen dahingehend, dass es nicht entscheidend ist, genau jene Plätze zu kennen, an denen sich Jesus aufgehalten hat. Andererseits sollen genau jene Plätze Gegenstand der zumeist erstklassigen Fotos sein. Und so ist es nicht erstaunlich, dass sich Vfin des Öfteren zu spekulativen Behauptungen versteigt, wie etwa zu der Aussage, es werde „wohl zu Recht vermutet, dass der ‚Zimmermann’ Josef und sein Sohn Jesus dort [in Sephoris] Aufträge erhielten“. (16) Zuvor (13) wird Jesus bereits eine Tätigkeit in Tiberias unterstellt. Noch etwas kühner erscheint die legendarische Überlieferung, Maria habe am Tempelvorhang gearbeitet: „Wir erinnern uns: Die junge Ehefrau Maria war alleine zu Hause und spann Purpur für die Vorhänge des Jerusalemer Tempels. Als sie zum Brunnen ging, um Wasser zu holen, sprach der Engel sie an. (...)

Rezensent
Rezensent: Klaus Dorn
Fachbereich
Theologie und Religionswissenschaften
Bild
Die Kunst vom Wahn- und Wahrsagen
Titel
Die Kunst vom Wahn- und Wahrsagen: Orakelheiligtümer in der antiken Welt.
Untertitel
Kurzbeschreibung

Wiebke Frieses Buch „Die Kunst vom Wahn- und Wahrsagen. Orakelheiligtümer in der antiken Welt“ verspricht bereits im Untertitel einen recht großräumigen Blick auf die Divination und die dazugehörigen Tempel in der Antike. So beginnt Friese nach einem kurzen systematischen Überblick mit der Beschreibung des mesopotamischen, anatolischen, palästinensischen und zuletzt ägyptischen Orakelwesens. Doch bereits der Umstand, dass jene Kulturräume zusammen auf nur zehn von insgesamt 146 Seiten abgehandelt werden, zeigt, dass sie lediglich als Alibi für den Untertitel (… in der antiken Welt) sowie als Rahmenbedingung für die darauffolgende griechische und römische Kultur dienen. Bereits hier offenbart sich also die erste Einschränkung des Werkes: eigentlicher Untersuchungsgegenstand sind lediglich das antike Griechenland und Rom. Diese jedoch werden überaus sorgsam und gut strukturiert dargeboten. (...)

Rezensent
Rezensent: Moritz Klimek
Fachbereich
Theologie und Religionswissenschaften
Bild
Tod und Jenseits in der Schriftkultur der Fruehen Neuzeit
Titel
Tod und Jenseits in der Schriftkultur der Frühen Neuzeit
Untertitel
Kurzbeschreibung

Wohin kommen wir nach dem Tod? Eine verbindliche, einheitliche Antwort wird niemand erwarten wollen – wieso aber gibt es eine Vielzahl verschiedener Ansätze in einem einheitlichen Kulturkreis? Einer ersten Vermutung nach würde eine Antwort wahrscheinlich lauten, jede Konfession habe ihre eigene Vorstellung von Jenseits. Eine weitere These würde vermutlich aussagen, jede Zeit habe ihre eigene Idee vom nachtodlichen Leben. Und ein dritter Punkt würde anführen, jede soziale Schicht habe ihre eigenen Himmel, der sie im Tod aufnimmt. (...)

Rezensent
Rezensent: Orell Witthuhn
Fachbereich
Theologie und Religionswissenschaften