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Richtlinien für die Rezensenten des WLA

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Richtlinien für die Rezensenten des WLA
I. ALLGEMEINES
Der Wissenschaftliche Literaturanzeiger (WLA) stellt neue Publikationen in kritischen Kurzrezensionen vor. Es können Bücher rezensiert werden, deren Erscheinungsdatum nicht länger als zwei Jahre zurückreicht. Zu den elementaren Aufgaben des Rezensenten gehört es, Gegenstand, metodischen Ansatz und Ergebnis einer Publikation darzulegen und seine Vorzüge bzw. Mängel zu benennen. Die Forschungslage kann von Bedeutung sein; weniger zentral sind die eigenen Forschungsarbeiten des Rezensenten.
Im Interesse des Lesepublikums sollten die Rezensionen gleichartig aufgebaut sein: 1. sachliche Vorstellung, 2. kritische Beurteilung. Positive wie negative Kritik bedürfen einer ansatzweisen Begründung (sollten aber jederzeit ausführlich begründbar sein). Gemäß dem Qualitätsanspruch des WLA ist eine ausgewogene, eher zurückhaltende Beurteilung geboten, die nicht auf Nebensächlichkeiten beruhen darf. Auch wenn die Gliederung einer Publikation zuweilen Rückschlüsse auf deren Gehalt zuläßt, erscheint es i.d.R. nicht sinnvoll, das Inhaltsverzeichnis (gar mit Seitenangaben) nachzufassen, es sei denn in begründeten Einzelfällen. Eine Anhäufung von Zitaten anstelle der kritischen Eigenleistung ist nicht erwünscht. Fachjargon ist – auch mit Rücksicht auf das nichtdeutsche Lesepublikum – weitgehend zu vermeiden.
Werden umfassende Ausgaben rezensiert, kommt es – mit Ausnahme unbekannter Texte – nicht auf die Rezension einzelner Textteile und Autoren an, sondern auf die Edition als Ganzes. Bei Sammelwerken sollte anstelle einer Aufreihung der Beiträge eine zusammenfassende Beschreibung im Vordergrund stehen; eventuell kann auf Neues, Herausragendes oder Strittiges hingewiesen werden.
Konstellationen, die Befangenheit begründen, schließen eine Rezension im WLA aus. Mehrfachrezensionen eines Buches durch die gleiche Person sind unerwünscht, ebenso Absprachen zwischen Rezensenten und Verfassern oder Verlagen.
II. MANUSKRIPTGESTALTUNG
1. Manuskriptform und Umfang
Rezensionen sind in digitaler Form (im Format einer Word- oder RTF-Datei) einzureichen. Maschinenschriftliche Manuskripte können aus Kostengründen leider nicht berücksichtigt werden. Beiträger wenden sich bitte direkt an den jeweils zuständigen Ressortleiter bzw. die jeweils zuständige Ressortleiterin.
Der Umfang der Kurzrezensionen sollte 3500 Zeichen pro Beitrag nicht überschreiten. Bei der Wahl der Schriftart ist den gängigen Schrifttypen (Arial, Times New Roman u.ä.) Vorzug zu geben. Auf keinen Fall darf der fortlaufende Text zusätzliche Formatierungen, (manuelle Trennstriche, Absatzmarken am Zeilenende, Tabulatoren u.ä.) enthalten. Reguläre Absätze sind von dieser Vorgabe ausgenommen. Jedem Rezensionsbeitrag ist der Name des Beiträgers (mit Ortsangabe und akademischem Titel) in einer eigenen Zeile voranzustellen. Überschriften werden von der Redaktion erstellt.
2. Rechtschreibung
Der WLA publiziert deutschsprachige Beiträge in neuer Rechtschreibung. Zitate werden in der Schreibweise des jeweiligen Quelltextes wiedergegeben.
3. Hervorhebungen
Kursivierungen werden im Netz nicht angenommen. Daher wird – anders als bisher – empfohlen, Titel und objektsprachliche Begriffe durch Anführungszeichen kenntlich zu machen (Beispiel: Mit “Nichts” ist es dem Autor gelungen ...; Otto Mustermanns neu erschienenes “Lexikon der Literaturtheorie” ...). Die Beiträger werden insbesondere gebeten, auf Fettsatz, Unterstreichungen und Sperrungen zu verzichten. Wörter, die einer besonderen Kennzeichnung bedürfen (wie z. B. Redewendungen oder lexikalische Bedeutungsangaben) können durch einfache Anführungszeichen (‚...’) entsprechend hervorgehoben werden.
4. Zitate / Anmerkungen / Literaturhinweise
Wörtliche Zitate (auch Kapitelüberschriften) werden immer in Anführungszeichen (“...”) wiedergegeben. Zusätze werden in eckige Klammern gefaßt, Auslassungen durch [...] gekennzeichnet. Daneben sollten im Rezensionstext nur runde Klammern verwendet werden (z. B. für bibliographische Angaben). Schachtelungen innerhalb von Klammern sind, wenn möglich, zu vermeiden. Fußnoten bzw. Literaturangaben am Textende sind unzulässig. Belege und bibliographische Kurzverweise werden mit dem Zusatz von “S.” direkt in den Text integriert, z. B.: ... sieht darin eine “neue Form von Gender-Differenz” (S. 229); ... (vgl. Literaturverzeichnis, S. 369-402); ... (vgl. WLA, Jg. 42, 2003, Heft 2, S. 24f).
5. Sonderzeichen
Sonderzeichen sind nach Möglichkeit zu vermeiden. Insbesondere bittet die Redaktion darum das Euro-Zeichen durch “Euro” zu ersetzen.
6. Abkürzungen und Zahlenangaben
Abkürzungen sollten – bis auf allgemein übliche Kürzel (z. B. gängige Zeitschriften-Siglen) – unterlassen werden. Die Beiträger werden insbesondere gebeten, auf die Einheitlichkeit verwendeter Abkürzungen zu achten. Zahlenangaben werden bis zwölf ausgeschrieben und erscheinen ab 13 als arabische Ziffern (z. B. “im achten Jahrhundert”; “das 14. Kapitel”; “die 60seitige Untersuchung”; “im zweiten Band”).
Rezensionen können nur unter genauer Angabe von Autor(en) bzw. Herausgeber(n), Buchtitel mit Untertitel, Erscheinungsort, Verlag und Erscheinungsjahr bearbeitet werden. Weiterhin sind Seitenzahl, Preis/Währung und ISBN-Nummer der besprochenen Publikation anzugeben.
Die Redaktion erbittet dringend die Einhaltung folgender formaler Vorgaben (inklusive der Zeichensetzung):
Ute Namenlos (Hg.) bzw. Ute Namenlos / Hans Tester (Hgg.):
Zeit und Schrift. Online-Zeitschriften als Medium der Literaturvermittlung.
(Musterblätter des Kritischen Verlags, Bd. 1).
Musterstadt: Kritischer Verlag 2004.
245 Seiten, 19.90 Euro.
ISBN 978-3-436-50003-X
von Hans Zeigemann, Universität Musterstadt
Aus Planungsgründen sind die Rezensenten aufgefordert, die jeweils mitgeteilten Einreichungstermine einzuhalten. Sollten die Beiträger Mängel bei der Wiedergabe ihrer Texte feststellen, bittet die WLA-Redaktion um rasche Benachrichtigung.

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